Insolvenz Deutschland

Insolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung vor einem deutschen Gericht

Durch das deutsche Insolvenzrecht kann man bettelarm werden. Jahrelang mühsam erarbeitetes Vermögen kann zerschlagen und zum Zerschlagungswert verschleudert werden, der oftmals nur einen Bruchteil des tatsächlichen Vermögens ausmacht.

Eine Insolvenz in Deutschland kann bedeuten, dass man mindestens 10 Jahre auf Sozialhilfeniveau lebt und das auch nur unter günstigsten Umständen. Wenn man in der Wohlverhaltensphase ( 6 Jahre eine typisch deutsche Idee, welche es nur hier gibt) kann man, oftmals aus Unwissenheit, Fehler begehen. Das kann es dann gewesen sein und die Restschuldbefreiung wird nicht erteilt.

Das EU-Ausland ist bedeutend schuldnerfreundlicher und gibt seinen Bürgern wesentlich schneller die Möglichkeit, ein normales Leben, schuldenfrei, zu führen.

Das ist nunmehr auch für alle EU-Bürger möglich! Man sollte sich die zweite Chance nehmen und die Flucht nach vorn, vor die deutsche Bürokratie, antreten.

Was bedeutet „Insolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung“

Wenn eine natürliche Person (Privatperson oder Gewerbetreibender) die monatlichen Belastungen, wie zum Beispiel die fälligen Raten für Darlehen oder Kredite, nicht mehr decken kann, ist man überschuldet bzw. zahlungsunfähig.  Als Geschäftsführer einer GmbH kann man verpflichtet werden, innerhalb der nächsten drei Wochen beim zuständigen Amtsgericht einen Insolvenzantrag zu stellen. Als Privatperson ist diese Verpflichtung nicht gegeben, man kann seine Gläubiger so lange wie möglich „vertrösten“. Doch irgendwann wird man dem Druck nicht mehr standhalten. Ein Fremdantrag durch einen der Gläubiger bringt meistens die Lawine ins Rollen. Man kommt aus der Schuldenfalle nicht mehr heraus, es bleibt nur noch die Eidesstattliche Versicherung, und damit war in der Vergangenheit  nicht nur das Privatvermögen verloren, nein, man hatte zusätzlich noch die Schulden in den nächsten 30 Jahren abzuzahlen. Die berufliche als auch private Entwicklung war zerstört.

Mit der Novellierung der Insolvenzordnung gibt es jetzt auch in Deutschland für natürliche Personen ein Insolvenzverfahren mit dem Ziel der Schuldenbefreiung innerhalb einer Frist von 3 – 10 Jahren. Nach der Antragstellung wird vom Amtsgericht ein Insolvenzverwalter bestimmt, der dann folgende Schritte ausführen wird:

In der Wohlverhaltensperiode muss der Schuldner u.a.
eine angemessene Erwerbstätigkeit ausüben
Zahlungen an Gläubiger nur über den Treuhänder leisten
Vermögen aus Erbschaften zu 50% an den Treuhänder hergeben
Wohnsitzwechsel anzeigen

Bei Verstoß gegen diese Bestimmungen wird die Restschuldbefreiung versagt.